Stoßwelle (Kassenleistung)
Die Stoßwellentherapie ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode bei chronischen Schmerzen an der Ferse.
Stoßwellentherapie bei Plantarfasziitis und Fersensporn – jetzt als Kassenleistung
Die Stoßwellentherapie ist eine moderne, nicht-invasive Behandlungsmethode bei chronischen Schmerzen an der Ferse – insbesondere bei Plantarfasziitis mit und ohne Fersensporn. Dabei regen gezielte hochenergetische Schallwellen den körpereigenen Heilungsprozess an, fördern die Durchblutung und lösen Verkalkungen und Verhärtungen im Gewebe.
Wann kommt die Stoßwellentherapie zum Einsatz?
Die Therapie eignet sich besonders bei:
- Chronischen Fersenschmerzen (Plantarfasziitis)
- Fersensporn (kalkanealer Sporn)
- Fehlender Besserung durch konservative Maßnahmen wie Einlagen, Physiotherapie oder Medikamente
Bereits wenige Sitzungen können eine spürbare Schmerzlinderung bewirken und Ihre Mobilität deutlich verbessern – ganz ohne Spritzen oder Operation.
Kassenleistung seit 2019
Seit 2019 dürfen Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Fachärzte für Schmerztherapie und Rehabilitationsmedizin bei der Fasziitis plantaris mit oder ohne Fersensporn die Stoßwellentherapie für drei Behandlungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung durchführen. Die Stoßwellentherapie bei Plantarfasziitis mit und ohne Fersensporn ist eine anerkannte Kassenleistung, wenn:
- Die Beschwerden seit mindestens 6 Monaten bestehen und
- Andere Behandlungsmaßnahmen bisher nicht ausreichend geholfen haben
- Einlagen zur Schmerzlinderung verschrieben wurden und keine Linderung brachten
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Schmerzreduktion ohne Medikamente
- Keine Operation notwendig
- Ambulant und nebenwirkungsarm
- Schnelle Rückkehr in den Alltag
- Von der Krankenkasse erstattungsfähig